Zu Besuch im Sport- und Gesundheitszentrum in Ovenstädt

„Wir investieren in die Zukunft unserer Dörfer“

18.02.2022, 11:51 Uhr | Bianca Winkelmann

Egal ob Kinderschwimmen, Wassergymnastik, Volleyball oder Fußball – im Sport- und Gesundheitszentrum Ovenstädt ist vieles möglich. Mit Unterstützung aus Düsseldorf hat die Stadt Petershagen den „Aktiv-Treffpunkt“ in den vergangenen Jahren umfassend modernisieren können.

Bianca Winkelmann hat sich nun als direkt gewählte Landtagsabgeordnete für Petershagen mit Bürgermeister Dirk Breves und Ute Klose von der Stadtverwaltung das Ergebnis angesehen und sie staunte nicht schlecht. „Das Ergebnis begeistert mich wirklich“, sagte sie beim Gang durch die Räumlichkeiten. „Es ist erfreulich, wenn das Land hier seinen Beitrag leisten kann, die dörfliche Infrastruktur nicht nur zu erhalten, sondern aufzuwerten, um sie fit für die Zukunft zu machen.“

Verteilt auf zwei Jahre erhielt die Stadt Petershagen 730.000 Euro für die Sanierung. Der größte Teil diente dabei der Modernisierung des Lehrschwimmbeckens. Es existiert seit 1959 und war zuletzt sehr in die Jahre gekommen. „Die Mittel konnten wir gut gebrauchen“, freut sich Bürgermeister Dirk Breves und will nicht die übrigen Fördermittel aus Düsseldorf außer Acht lassen. Fast 10 Millionen Euro sind allein aus den beiden Fördertöpfen für Dorferneuerung und Städtebau in die Stadt geflossen. Hinzu komme die Mittel für private Sportstätten. „Die NRW-Koalition hat den Anspruch, verlässlicher Partner unserer Kommunen zu sein“, sagt Bianca Winkelmann. „Noch nie ist so viel Geld vor Ort angekommen. Das hilft gerade den ländlichen Regionen. Jeder, der hier wohnt, weiß die Vorteile des Landlebens zu schätzen. Wir müssen nur weiter daran arbeiten, dass es hier so lebenswert bleibt. Und dazu zählen auch solche schönen Treffpunkte wie hier in Ovenstädt.“

Bürgermeister Dirk Breves warnt in diesem Zusammenhang davor, als Kommunalpolitik den Gürtel zu eng zu schnallen. „Eine gewisse Sparsamkeit ist richtig“, sagt der frühere Kämmerer. „Aber eine Kommune kann sich auch tot sparen. Wir nutzen gerne die Chancen, die uns die Landespolitik mit wichtigen Förderprogrammen gegeben hat, und stärken so das Leben in Petershagen.“